Magpie-Infos
Magpies
zeigen auf beiden Körperseiten rechteckige Farbfelder,
abwechselnd in den Farben schwarz, weiss und schwarz-weiss mixed.
Mindestens 3 Farbfelder pro Seite sind somit für diesen Farbschlag
erwünscht. Die Augen sind immer f.e. Das Gesicht sollte eine Hälfte
schwarz, die andere weiss sein. Es
gibt drei verschiedene magpie-Nuancen: schwarz-magpie, marder-magpie
und schoko-magpie.
Magpies
sind aber keineswegs «normale» schwarz-weisse Meerschweinchen mit
einer ausgefallenen Zeichnung, sondern sie besitzen ein spezielles
Gen, den sogeneannten CHINCHILLAFAKTOR.
Magpies
sind genetisch gesehen schildpatt / brindle,
deren rote Farbfelder – bedingt durch die Anwesenheit
vom Chinchillafaktor (cr cr anstatt
CC) – optisch zu weissen
Feldern reduziert werden. Deshalb haben echte Magpies wenig bis garnichts mit
schwarz-weiss oder schoko-weiss zu tun. Das «Weiss» bei
Magpies ist also NICHT identisch mit der sogenannten «Weissscheckung».
Bzw. sollten Magpies keine Weissscheckung besitzen (ist jedoch
möglich). Magpie hat auch mit dem Schimmelfaktor gar nichts
zu tun, obwohl
es
der
Schimmelzeichung
optisch ziemlich ähnelt.
In
der Magpie-Zucht
lassen sich folgende Verpaarungen setzen: magpie x magpie, magpie
x schildpatt / brindle, magpie x harlequin oder magpie x weiss d.e.
Auch gut ist magpie x silberagouti oder magpie x cinnamonagouti,
da diese
Tiere
wie die
Magpies den Chinchillafaktor besitzen.
Aus
magpie x magpie können nicht selten rein weisse Tiere fallen.
Genetisch gesehen sind das rote Tiere die durch den Chinchillafaktor
zu weiss reduziert
sind. Werden solche Tiere erneut mit magpie verpaart, kann es wieder
Magpie-Nachkommen geben.
Da
bei Langhaartieren, besonders bei den Peruaner echte und
vor allem
gut gezeichnete magpie-Tiere SEHR «dünn gesäht» sind, bzw.
sonst fast gar nicht gezüchtet werden, kreuze
ich bei meinen Magpies
zwecks
Blutauffrischung
zur Zeit noch schildpatt
/
brindle,
silberagouti
und weiss d.e. ein. Ich betreibe hier jedoch auch Linienzucht.
Die
Magpie-Peruaner-Zucht steht noch ganz am Anfang
und
Würfe
mit ausschliesslich Magpie-Nachkommen sind deshalb eher selten.